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BUND-Kreisgruppe Rhein-Sieg

Amphibienzäune – Unterstützung gesucht!

20. Januar 2020 | Mitmachaktion, Amphibienschutz

Alljährlich gleichen ehrenamtliche Naturschützer*innen Planungsmängel im Straßenbau aus. Sie sammeln wandernde Amphiben mit viel Aufwand ein, um sie vor dem fast sicheren Straßentod zu bewahren. Fest eingebaute, dauerhafte Leitzäune und Amphibientunnel fehlen nach wie vor an zahlreichen Straßen im Kreisgebiet. Ein politisches Konzept, wie dieser Mangel behoben wird, ist nicht erkennbar.

Somit steht auch in diesem Jahr wieder der Aufbau mobiler Fangzäune und der tägliche Transport der Tiere über zahlreiche Straßen an. Hierbei sucht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erneut tatkräftige Unterstützung. Jeder Frosch, jede Kröte, jeder Molch und jeder Salamander, der durch die Hilfe am Laichgeschehen teilhaben kann, ist ökologisch und für den Fortbestand der Arten von großer Bedeutung. Denn nur wenige Tiere eines Jahrganges erreichen überhaupt das Erwachsenenalter und wandern nach zwei bis drei Jahren zum Laichen an ihr Laichgewässer zurück. Beim Grasfrosch sind es oft nur einzelne Tiere, die von tausenden Eiern so lange überleben. Werden die für die Population sehr wertvollen adulten Tiere auch noch vor dem Laichgeschehen überfahren, wirkt sich das besonders nachteilig auf die Bestände aus. Die Bestandszahlen der meisten Amphibien sind nicht ohne Grund extrem rückläufig.

Hilfe benötigt der BUND im Zeitraum Januar bis April in Eitorf und Windeck. Frau Karin Bügel koordiniert die Aktionen (Tel.: 02292-959640, bund.windeck(at)bund-rsk.de).

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