03. März 2020
Rhein-Sieg-Kreis, 5.6.2026:
Angesichts der Vollsperrung der Nordbrücke fordert der BUND Rhein-Sieg, den Verkehrsfluss soweit als möglich von individuellen PKW-Fahrten zu entlasten. Dafür lohnt es insbesondere, den ÖPNV in der Region in der Zeit der Sperrung kostenfrei anzubieten. Das Bundesverkehrsministerium könne dafür die Mittel zur Verfügung stellen. Daneben sollte Mitfahrangebote und Carsharing gezielt verstärkt werden.
Zudem brauche es einen Schub für den Vorrang des Fahrrads. Fahrrad- und Busspuren sind jetzt als Leistungsträger mehr denn je gefragt. Bei der Prüfung der bautechnischen Belastbarkeit der Nordbrücke sollte der Lastenfall nur Fahrrad- und Fußverkehr zuzulassen, eigenständig geprüft werden. Wenn die Nordbrücke wenigstens für Fahrräder bis zum Abriss der Bestandsbrücke passierbar ist, erleichtert das den Umstieg mancher PKW-Fahrenden auf das Rad und schafft das Raum, weitere Sonderlösungen aufzubauen und abzustimmen. Jeder PKW, der nicht fährt, hilft, den Verkehrsfluss des nicht mit dem Rad und dem ÖPNV umsetzbaren (Last-) Verkehr zu erleichtern.
Für den ohnehin geplanten Neubau braucht es jetzt keine unmittelbare bundesgesetzliche Hau-Ruck-Lösung, sondern vor allem eine schnelle Konfliktlösung vor Ort. Die bisherige Planung der neuen BAB 565-Brücke hatte bislang mit ihren enormen Eingriffen und Abrissen von Wohnhäusern nicht überzeugt. Sie sah allerdings auch vor, den Verkehr auf der Bestandsbrücke während der Bauphase beizubehalten.
Diese Plangrundlage steht nun offensichtlich in Zweifel. Zur Problemlösung rät der BUND, kurzfristig eine offene, kompakte, moderierte Beteiligung an einem runden Tisch aufzubauen, um eine umsetzbare Planlösung zu finden. Hierbei müssten die betroffenen Anwohnenden und der Verbändenaturschutz integriert werden. Erst wenn eine solche Planlösung gefunden ist, sind sondergesetzliche Lösungen für eine Baubeschleunigung vertretbar. Schnelligkeit verlangt eine Bereitschaft zur gemeinsamen Konfliktlösung. Das geht am Besten im direkten Dialog von Angesicht zu Angesicht.
V.i.S.d.P.: BUND Rhein-Sieg, Achim Baumgartner, Steinkreuzstraße 14, 53757 Sankt Augustin
15. Februar 2020
Grafenwerth: Redlichkeit muss Maßstab bleiben!
13. Februar 2020
Grafenwerth: VG Köln belässt es beim "Hängebeschluss"
03. Februar 2020
Grafenwerth: BUND beantragt Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung
24. Januar 2020
BUND NRW erhebt Klage gegen Befreiungsbescheid Grafenwerth
19. Januar 2020 | Pressemitteilung
Seniorendorf Oberpleis – ein Schlag gegen Naturschutz und Raumordnung
11. Januar 2020 | Aktion